Neues Programm!

Wir sind wieder da!

Am 18. Juli

geht es weiter mit einem großartigen Konzert zu einem (allerdings) traurigen Anlass. Anfang 2021 ist Chick Corea nach kurzer Krankheit verstorben. Wir würdigen diesen wunderbaren Musiker und Menschen mit einem Gedenkkonzert: In memoriam Chick Corea Chick Corea Piano Solo 1982. Im Anschluß an den Film treten dann Matthias Well und Vladislav Cojocaru auf. Dieses junge Duo hat sich in den letzten Jahren einen sehr guten Ruf im zeitgenössischen Jazz erworben.

Selbstverständlich werden alle notwendigen Hygiene-Vorschriften eingehalten, sodass Sie sich auf spannende Abende mit „Jazz im Kino“ freuen können. Jetzt immer am Sonntag!

Am 29. August

gibt es – im Rahmen des 5-Seen-Filmfestivals im Kino „Breitwand“in Gauting den granddiosen Film mit der legendären Band „Lounge Lizards“ des charismatischen Musikers John Laurie. Die 1978 in New York gebildete Gruppe brachte durch ein kühne Mischung von Stilrichtungen ganz neue Impulse in den Jazz. Das anschließende Konzert wird von der jungen Truppe um den deutsch-brasilianischen Violonisten Gustavo Strauß gegeben.

17.10.2021

Sonny Rollins Sextet

Sonny Rollins (*1930 in New York) ist einer der einflussreichsten Saxophonisten des Jazz. Er löste die Improvisation aus der Umklammerung des Themas. Mit Kraft und Witz erfand er endlose Assoziationsketten. In dieser Auf‐ nahme aus der Münchner Philhar‐ monie von 1992 spielt er mit Mark Soskin (p), Bob Cranshaw (eb),

J. Harris (g) Yoron Israel (dr) und Clifton Anderson (tb). Directed by Uli Pfau

Tom Förster Trio

m Anschluß gibt es ein besonderes Hörerlebnis mit dem Tom Förster Trio. Das sind drei junge Musiker, wobei der Saxophonist Tom Förster ein Heimspiel als Gautinger hat. Nach einer soliden Musikausbildung hat er sehr rasch die Fachwelt des Jazz auf sich aufmerksam machen können. Er wird begleitet von dem jungen Österreicher Lukas Kranjc am Bass. Dieser hatte unter anderem Unterricht bei Julian Crampton..Last but not not least, Paul Brändle an der Gitarre.


26.9.2021

Oscar Peterson Quartet

Oscar Peterson (1925 – 2007) war ein kanadischer Jazz-Pianist und -Komponist. Duke Ellington nannte ihn den „Maharaja der Tasten“. Er veröffentlichte über 200 Aufnahmen, gewann sieben Grammys und zahlreiche weitere Auszeichnungen in seiner Karriere. Er wird als einer der erfolgreichsten Jazz- Pianisten aller Zeiten angesehen.

Bei diesem Konzert vom Münchner Klaviersommer 1998 spielt er zusammen mit Martin Drew (dr), Niels- Henning Orsted-Pederson (b) and Ulf Wakenius (g). Directed by Dieter Hens

J.C.A.C.

Christina Jesinghaus und Claus Angerbauer

In höchstem Maße faszinierend sind die stimmlichen Gegensätze, die dieses Duo mit ihren Songs aus den Genres Rock, Pop, Folk und Blues zu Gehör bringt. Zum einen die facettenreiche, mal seidig glänzende, unter die Haut gehende, mal kraftvolle Stimme von Christina Jesinghaus, die mit ihrer Ausdrucksstärke jeden Song zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Zum anderen die unverwechselbare, raue aber stets warme und berührende Röhre des blinden Blues- Musikers und Kommunalpolitikers Claus Angerbauer, der mit seiner virtuosen und ausgefeilten Gitarrenbegleitung die Basis für dieses musikalische Highlight bietet.

Die größtenteils gecoverten Songs erhalten durch ihre individuell ausgearbeiteten Arrangements einen völlig neuen Charakter und eine außergewöhnliche Eigenständigkeit.

18.07.2021

In memoriam Chick Corea Chick Corea Piano Solo 1982

Chick Corea war ein brückenschlagender Pianist, dem musikalische Scheuklappen völlig fremd waren. Seit seiner Kindheit stark von lateinamerikanischer Musik geprägt, schon früh bei Miles Davis „zur Schule gegangen“, fand er schon in jungen Jahren eine Spielweise, die selbst Schule machen sollte. Seine Improvisationen hatten immer auch eine klassische Komponente. Wenn er Klassik spielte, klang es immer auch wie improvisiert. So wurde er zu einem der besten Komponisten und Pianisten der Welt, der von seinem zahlreichen Publikum weltweit verehrt und geliebt wurde. Er ist Anfang 2021 nach kurzer Krankheit gestorben. Der Film zeigt sein Solo, das er im Rahmen seines Konzertes mit Friedrich Gulda im Juli in der Kongresshalle des Deutschen Museums 1982 spielte. Zwar sind einige Jazz-Standards wie z.B. „Round Midnight“ oder „Trinkle, Tinkle“ angedeutet, jedoch wirkt das gesamte Solo voller Spielwitz und grandioser Virtuosität wie improvisiert. Man ist stark beeindruckt.

Das Live-Konzert:

Matthias Well und

Vladislav Cojocaru Duo

Hier handelt es sich um zwei junge Musiker, die ebenfalls sowohl Klassik als auch Jazz und Weltmusik spielen. Matthias Well begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren. Mit 16 bestand er die Aufnahmeprüfung zum Violinstudium an der Hochschule für Musik und Theater bei Sonia Korkeala. 2015 schloss er sein Studium in der Klasse von Prof. Prof. Mikyung Lee mit Auszeichnung ab. Seitdem ist er mehrfach ausgezeichnet worden und spielt mit exzellenten Kollegen in ganz Deutschland Jazz und Klassik. Sein Partner Vladislav Cojocaru studierte Akkordeon und Klavier an der Akademie für Musik und Theater in Chishinau. Von 2003 an setzte er seine Studien am Richard-Strauss-Konservatorium München fort, wo er mit zwei Diplomen als professioneller Musiker und als Musiklehrer abschloss. Vladi spielt derzeit in verschiedenen Ensembles in den Richtungen Jazz, moderne bayerische und auch osteuropäische Musik. Er ist ein universeller Musiker mit einer eindrucksvollen Virtuosität und Stilvielfalt, wie sie selten zu erleben ist.

Im Rahmen des 5-Seen-Filmfestivals in Gauting

29.08.2021

Der Film: Lounge Lizards Quintet

Das Konzert fand statt in der Alabamahalle München in der Besetzung John Lurie (alto saxophone), Evan Lurie (piano), Peter Zummo (trombone), Tony Garnier (bass) and Dougie Bowne ( percussion). Die Band wurde 1978 von John Lurie in New York gegründet. Lurie bezeichnete ihre Musik zunächst als „Fake Jazz“. Die Band ironisierte zunächst die Haltung des Jazz und verknüpfte die “Wildheit des Punk mit den coolen Posen der Film Noir-Ära“. Das erste Album der Band wurde von Teo Macero produziert und erschien 1981. Im selben Jahr spielten sie erstmals in Deutschland beim Jazzfest Berlin. Unser Konzert war im darauffolgenden Jahr. Aufbauend auf den Bebob wurden in eklektischer Manier Bestandteile der Klassik und der Populärmusik kombiniert, woraus die Begrifflichkeit des Fake Jazz resultierte. Die Lounge Lizards waren in der relativ kurzen Zeit ihres Bestehens eine extrem aufregende Band, die mit ihrer kühnen Mischung von Stilen die Besucher ihrer Konzerte begeisterte. So war es auch in der Alabamahalle München. Das Konzert ist unbedingt hörens- und sehenswert.

Das Live-Konzert:

Gustavo Strauss

mit seinem PARANORMAL STRING QUARTET

Das Paranormal String Quartet spielt sich virtuos durch eine pulsierende Symbiose klassisch geprägter Klangwelten, radikaler Avantgarde und jazziger beats — immer auf der Suche nach der eigenen Vision von Kammermusik. Die Besetzung: Felix Key Weber – Violine, Gustavo Strauß – Violine, Komposition, Katie Barritt – Viola, Jakob Roters – Violoncello

Die früheren Programme

1.Halbjahr 2020

Der Film 21. Januar 2020

Chick Corea

& Bobby McFerrin

Seit vielen Jahren sind Bobby McFerrin und Chick Corea befreundet. „Ich glaube, ich habe mit niemandem eine musikalische Beziehung, wie mit Chick, . Es ist fast als wären wir zwei Geist-Wesen, aber aus der gleichen Form, schon fast beängstigend“, sagt Bobby McFerrin.Die Aufnahmen ihrer Konzerte in München und Verbier zeugen von ihrer kreativen Zusammenarbeit, ob im Reich des Jazz oder der klassischen Musik.

Das Konzert

Kilian Sladek Quartet

Kilian Sladek, Gesang, Maximilian Hacker, Piano, Manuel Pliefke, Schlagzeug, Thomas Ganzen-müller, Bass. Das KILIAN SLADEK QUARTETT ist eine junge, zeit-genössische Band aus München. Ihre Musik ist eine aufregende Mischung aus Jazz, Pop, Rock und jeder Menge experimenteller Musik, aber auch der traditionelle Vocal Jazz kommt nicht zu kurz

Der Film 11. Februar 2020

John McLaughlin Trio

Er wirkte bei den Alben „Bitches Brew“ und „In a Silent Way“ von Miles Davis mit und gründete mit Tony Williams und Larry Young Lifetime. Der große Erfolg kam für John McLaughlin aber erst mit seinem 1971 gegründeten eigenen Mahavishnu Orchestra, dessen hoch energetische, rhythmisch komplexe Fusion aus Jazz und Rock wegweisend für die Fusion- Musik Ende der 60er- und Anfang der 70er Jahre war. Das heutige Trio wird ergänzt durch Kai Eckardt-Karpeh, Bass, Trilok Gurtu, Perc

Das Konzert

Michael Riessler Duo

Der vielfach ausgezeichnete Bassklarinettist Michael Riessler, von der „Zeit“ als Deutschlands aufregendster „Jazz-Musiker“ gefeiert, im Duo mit seinem Sohn Lorenzo, Schlagzeug.Michael Riessler ist Grenzgänger zwischen Improvisation und zeitgenössischer Klassik. So unterschiedlich sind auch seine musikalischen Partner: John Cage, Michel Portal, Carla Bley, Terry Bozzio, Jean Louis Matinier, Pierre Charial.

Der Film 10. März 2020

Wynton Marsalis Septet

„In This House, On This Morning”

Geboren 1961 in New Orleans mit einem Jazzmusiker als Vater, kam der junge Wynton schon früh mit dem traditionellen Jazz in Berührung, eine Begegnung, die ihn seitdem in seinem musikalischen Schaffen beeinflußt hat.Der Film „In This House, On This Morning“

entstand 1992 während des Münchner Klaviersommers. Wynton Marsalis erreicht darin eine völlig neue Ebene der Kreativität. Entlang der Struktur einer Afro-Amerikanischen Messe, tauchen Marsalis und sein talentiertes Septet in Musikstücke ein, die eine tiefe Verbindung von religiöser und musikalischer Erfahrung darstellen.

Das Konzert

Claus Reichstaller Quartett

Prof. Claus Reichstaller ist Leiter des Jazz Instituts der Hochschule für Musik in München und ein international gefragter Jazztrompeter. Er ist bekannt durch seine jahrelange Tätigkeit in der SWR-Big Band bei den großen Bandleadern Max Greger, Paul Kuhn und Hugo Strasser. Den internationalen Durchbruch schaffte Reichstaller mit der „Paris Reunion Band“ und den „Jazz

Masters All Stars“ mit Größen wie Benny Golson, Randy Brecker und Nathon Davis. Durch seine Hochschultätigkeit entdeckt er immer wieder außergewöhnliche junge Talente des Jazz, die er mit dieser Formation auf die Bühne bringt: Es sind dieses Mal Matthieu Bordenave, Tenorsax, Sam Hylton, Piano, Nils Kugelmann, Double Bass und Zhitong Xu, Schlagzeug.

Der Film 12. Mai 2020

Nigel Kennedy

„Wer will, kann mich einen klassischen Geiger nennen; ich selbst verstehe mich als einen Musiker, der einfach Musik spielt – und nicht nur eine Art von Musik.“

Nigel Kennedy gilt als das Enfant terrible der klassischen Musikszene. Zu seinem Repertoire gehören neben Beethoven, Vivaldi und Johann Sebastian Bach auch Peter Gabriel, Jimi Hendrix und The Doors. Nachdem er sein Können bei klassischen Werken unter Beweis gestellt hatte, zog es ihn zu neuen Ufern. Zunächst baute er Jazzstücke als Zugaben in seine Konzerte ein. Nach Konzerten in den Metropolen der Welt war er immer wieder Gast in den bekanntesten Jazzclubs zu nächtlichen Jamsessions.

Das Konzert

Matthias Well Duo

begann seine musikalische Ausblidung an der Geige im Alter von fünf Jahren. Mit 16 bestand er die Aufnahmeprüfung zum Violinstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Sonia Korkeala. Vladislav Cojocaru, auch Vlad oder Vladic genannt, wurde 1983 in Cimislia, Moldawien geboren. Er studierte Akkordeon

und Klavier an der Akademie für Musik und Theater in Chishinau.Vladic spielt derzeit in verschiedenen Ensembles, in den Richtungen Jazz, moderne bayrische und auch osteuropäische Musik.

Der Film 18. Oktober 2020

Herbie Hancock

meets Bobby McFerrin & Michael Brecker

Ein „Herbie Hancock Special“ mit Bobby McFerrin und Michael Brecker.

Das Herbie Hancock Trio, mit Hancock am Piano, Buster Williams am Bass und Al Foster am Schlagzeug spielt mit dem berühmten Vocalisten Bobby McFerrin und dem Saxophonisten Michael Brecker ein Live Konzert aus der Münchner Philharmonie.

In der zweiten Hälfte gibt es eine, für 1988, Sensation: Hancock improvisiert auf einem von IBM präparierten Bösendorfer Flügel, der sein Spiel perfekt speichert.Anschließend begleitet er auf einem zweiten Flügel das so eben gespeicherte Stück. Regie bei dem 59 minütigen Film führte János Darvas.

Das Konzert

Justyn Tyme

Das Münchner Jazzensemble Justyn Tyme spielt seit fast drei Jahrzehnten zusammen. Eigene Kompositionen zwischen Modern Jazz, Funk, Latin und Weltmusik prägen den Sound der Band. Drums, E-Bass und Percussion weben einen dichten, dynamischen Teppich, Posaune und Saxophon als Frontline legen jazzige oder lyrische Melodielinien darüber und das funkige Keyboard führt Harmonien und Rhythmik zu einem unverwechselbaren Groove zusammen.